Allgemein
Ein großer Meister, der keiner sein will
Für all die, die es nicht in die Neue Nationalgalerie nach Berlin schaffen, um Gerhard Richters sensationelle Ausstellung “Panorama” zu sehen:






















What A Shame…
Kommen wir zuerst zur eigentlichen Frage: Wie kann es passieren, dass ein so außergewöhnlicher Film bei der diesjährigen Oscar-Nominierung völlig übersehen wurde? Irgendwie hat man das Gefühl, dass immer nur die Streifen berücksichtig werden, über die im Vorfeld ohnehin am meisten geredet wird. Sprich: Die Filme, die das größte Werbebudget haben, bei denen Steven Spielberg Regie führt oder zum wiederholten Mal die Bürgerrechtsbewegung der 60-er Jahre im Vordergrund steht.
In “Shame” von Regisseur Steve McQueen spielt Michael Fassbender einen erfolgreichen New Yorker Single, dessen Sexsucht sein gesamtes Leben dominiert. Tagsüber verzieht er sich auf die Bürotoilette, um dort zu masturbieren, in der Nacht hat er Sex mit ihm unbekannten Frauen oder Prostituierten. Als seine problembelastete Schwester zu ihm zieht, fühlt er sich in seiner Freiheit beraubt. Ohne zu merken, dass diese bereits auch zuvor nicht existent war. Er ist ein Junkie, der nach jedem Akt eine gewisse Scham verspürt, die sich erst durch den nächsten Akt wieder austilgen lässt. Durch die Anwesenheit seiner suizidgefährdeten Schwester kommt er auf Entzug und merkt durch seinen Egoismus nicht, wie sehr sie doch seine Hilfe nötig hätte.
Sieht man “Shame”, muss man unweigerlich an “American Psycho” mit Christian Bale denken. Doch Steve McQueens Fassung vom Yuppie-New Yorker, der an der Anonymität und Schnelllebigkeit seiner Zeit scheitert, ist ehrlicher, realistischer und um einiges bewegender. Michael Fassbender hätte für seine Darstellung zumindest eine Oscar-Nominierung verdient. Ein Blick, eine Bewegung oder eine Träne – und wir brauchen keine Worte mehr. Statt zu reden wird gefühlt. Die Szene in der Subway, als der Hauptdarsteller die ihm gegenüber sitzende Frau mit seinen Blicken und Gedanken fast auszieht, gehört meiner Meinung nach zu den gelungensten Augenblicken in der Filmgeschichte. Und Carrey Mulligan, die ja bereits für “An Education” schon mal für den Oscar nominiert war, singt die schönste Version von Frank Sinatras “New York, New York”, die ich je gehört habe.
Ein Film, der ein neues New York zeigt. Ein New York als Hafenstadt voller verlorener Menschen, die beim Streben nach Status, Geld und Sex irgendwo auf der Strecke geblieben sind, aber dennoch weiter funktionieren müssen. Und dies manchmal nicht mehr wollen.
R.I.P Mike Kelley

Ein weiterer toller Künstler, der nicht mehr unter uns weilt. Mike Kelley wurde primär durch seine Installationen und Videos bekannt und dadurch zu einem der einflussreichsten Künstler seiner Generation. Vor allem seine Werke aus ausgestopften Plüschtieren wurden zum Markenzeichen des in der Nacht zum Mittwoch verstorbenen Künstlers. Was auf den ersten Blick oftmals wie kindlich naive Zusammenstellungen von Kuscheltieren aussieht, war in Wirklichkeit die schonungslose Ergründung der menschlichen Psyche und die Darstellung von Traumata und Psychosen der Gesellschaft. 1995 zeigte das Münchner Haus der Kunst die erste Retrospektive seines Schaffens. Auch im Brandhorst Museum befinden sich 2 Werke Kelleys.
Die Polizei vermutet, dass Kelley Selbstmord begangen hat. Ein Künstler, der vielleicht von außen so geordnet und sympathisch wie seine Kunstwerke aussah, aber dann doch im Innersten die gleiche Zerrissenheit und Leere gefühlt hat, wie seine Plüschtiere es symbolisieren sollten.
BERLINZWEIMÜNCHENNULL
http://www.kaiser-schmarrn.de/berlineinsmunchennull
Wer damals diesen Beitrag gelesen hat, weiß, welch großer München-Fan ich bin. Doch bezüglich Fotografie-Ausstellungen hinkt die bayerische Landeshauptstadt definitiv hinterher. Was ein erneuter Besuch im C/O Forum in der Oranienburger Straße bewiesen hat. Erst Lindbergh, dann Mapplethorpe und jetzt Galella. Total konträre Fotografen, aber alle auf ihre Art und Weise spannend.

Ron Galella gilt als der berühmteste Paparazzo und Mitbegründer der Sensationspresse. Im Juni 1973 hat ihm Marlon Brando durch einen Faustschlag die unteren Schneidezähne eingeschlagen und das Kiefer gebrochen, da er nicht ohne Sonnenbrille auf der Straße fotografiert werden wollte. Seitdem trug Galella immer einen Schutzhelm, wenn er beabsichtigte, Brando abzuknippsen.

Steve McQueen hasste, Jackie Kennedy verklagte und Andy Warhol verehrte ihn. Galella war der Meister des “give and take”, der symbiotischen Hassliebe mit den Hollywood-Stars. Seine Bilder sind Zeugnisse einer Zeit, in der es noch nicht normal war, dass Stars privat fotografiert wurden und es weder Handys noch Handykameras gab. Es ist die Zeit, in der man als Fotograf noch enorm viel Geld für derartige Fotos verdienen und selbst zum Star werden konnte.

Voraussichtlich Ende des Jahres wird die C/O Galerie ihre Pforten für immer schließen und man muss sich wohl mit der Street Art auf der Oranienburger Straße begnügen:

Sehr geehrter Bundespräsident Wulff,
2012 ist bislang definitiv noch nicht Ihr Jahr. Da hatten Sie gerade gedacht, dass die Sache mit dem Privatkredit so halbwegs vergessen ist, dann kommt Ihre Nachricht auf der Mailbox des BILD-Chefredakteurs ans Tageslicht. Dass Sie sich kurze Zeit später für ihre Überreaktion entschuldigt haben, geht natürlich völlig unter. Deutschland diskutiert, erhebt den moralischen Zeigefinger, die Medien fühlen sich in ihrer Pressefreiheit angegriffen und die Facebook-Gemeinde hat eine Alternative zu Farmville gefunden und verbreitet lieber dieses Bild:

Und dann gibt´s ja noch diese informative Webpage, die den Internet-User kurz und knackig darüber informiert, ob Sie noch im Amt sind. Oder eben nicht: www.istchristianwulffnochimamt.de
Und der STERN hat gleich mal ein fiktives Facebook-Profil von Ihnen entworfen: www.stern.de
Wenn ich ehrlich bin, finde ich die Sache mit dem Privat-Kredit gar nicht so schlimm. Andere Politiker in Europa lassen es definitiv um einiges mehr und allerdings auch cooler krachen und haben noch mehr Pattex an ihrem Hintern. Die sollen selbstverständlich auch kein Vorbild für uns darstellen, wobei ich die Vorstellung, wie die Deutschen sich echauffieren würden, wäre Berlusconi hierzulande aktiv gewesen, schon sehr amüsant finde. Ich frage mich auch, ob ich wirklich Lust auf einen Bundespräsidenten hätte, der moralisch so perfekt und so glatt ist, dass man als Otto-Normal-Verbraucher jedes Mal ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn er seine Reden schwingt. Sie würden uns ab jetzt wenigstens das Gefühl vermitteln, dass Sie auch nicht besser, klüger oder moralischer sind als wir. Und genau das wollen wir Deutschen doch: Nicht bewundern, sondern auf Augenhöhe stehen.
Wobei man Ihnen nicht absprechen kann, dass Sie auch echt ein bisschen Pech haben. Es passiert einfach nichts anderes. Die Trauer um Joopie Heesters war zu kurz, und auch sonst ist auf dieser Welt nichts Bewegendes passiert, was von Ihrem Fall ablenken könnte. Selbst die Despoten dieser Welt geben momentan Ruhe.
Ich denke, Sie sollten nicht zurücktreten. Schon alleine aus dem Grund, dass Sie in Zukunft bei jeder Handlung überlegen werden, ob diese wirklich korrekt ist. Ein Bundespräsident auf Bewährung ist vielleicht einer, der sich extra zusammenreißt und Mühe gibt. Außerdem: Sie sind weder in einem Hotelzimmer mit Nutten und Koks abgestürzt (und selbst davon kann man sich rehabilitieren, wie die Historie gezeigt hat), noch haben sie minderjährige Mädels auf dubiosen Partys verführt. Sie haben sich von einem Freund Geld geliehen – zu einem verringerten Zinssatz. Na und? Natürlich nutzt man seine Kontakte aus, sowohl beruflich als auch privat. Dabei haben sie niemanden hintergangen und kein Dritter musste negative Konsequenzen in Kauf nehmen. Und dass Sie diesen Kredit nicht angegeben haben, mag vielleicht wirklich damit zusammenhängen, dass Sie in dem Moment nicht das Gefühl eines moralischen Fehltrittes oder eines Interessenkonfliktes hatten. Es ist ja auch irgendwie absurd zu glauben, dass Ihr Freund Geerkens irgendwelche realen Vorteile dadurch gehabt hat, außer dass er vielleicht lieber einen Ministerpräsidenten als eine Supermarktkassiererin unterstützt hat. Und selbst wenn Sie Ihr Freund dann auf eine Delegationsreise in den Fernen Osten begleitet hat, sehe ich darin kein schwerwiegendes Vergehen, zumal er ja für seine Kosten selbst aufgekommen ist. Dürfen Politiker jetzt keine Geschäftsfreunde mehr haben? Vielleicht kann es ja auch von Vorteil für ein Land sein, wenn wir Politiker haben, die clever sind und Kontakte nutzen anstatt welche, deren Entscheidungen davon getrieben sind, ja nichts falsch zu machen? Macher sehen bekanntlich anders aus, sind auch gerne mal unpopulär und unbequem, das kennen wir aus der Wirtschaft. Wieso soll und darf es solche Leute nicht auch in der Politik geben, wenn es um die Interessen unseres Landes geht? Wieso muss Deutschland DAS Vorzeigeland mit der weißesten Weste in ganz Europa werden? Oder bringen wir uns jedes Mal zur Selbstanzeige, wenn wir von einem Freund eine günstige Wohnung vermittelt bekommen, Flugmeilen von Geschäftsreisen privat nutzen oder Geschenke über den erlaubten Höchstsatz annehmen? In meinen Augen sind sie primär Mensch, dann Bundespräsident.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen heute ein faires Interview, ein gutes Durchhaltevermögen und eine schnellstmögliche mediale Ablenkung von Ihrem Bausparvertragsdilemma.
Jobanzeige

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hat mit dieser Anzeige auf die politische Lage in Nordkorea aufmerksam gemacht. Aufgrund der staatlich gelenkten Misswirtschaft sind dort bereits über eine Million Menschen verhungert.
Life is Beautiful…
und das beweißt der wunderschöne Film “Life in a Day” von Produzent Ridley Scott und Regisseur Kevin Macdonald. Es ist eine Dokumentation, die zusammengeschnitte Videos von Youtube-Usern aus der ganzen Welt zeigt. Und deren Erlebnisse an einem einzigen Tag, dem 24. Juli 2010. Aus 80.000 eingereichten Videos und 4500 Stunden Material ist ein 90 Minuten langer wunderschöner, erschreckender, komischer, todtrauriger und bewußtseinserweiternder Film gerworden, der zeigt, wie wundervoll das Leben und die Menschen sind. Unbedingt sehenswert!
Vorfreude
Nach seinem letzten Film “Hereafter”, der leider nur mittelmäßig war, sieht es nun so aus, als wäre Clint Eastwood bei J. Edgar wieder zur Höchstform aufgelaufen. Allein schon wegen der Besetzung lohnt es sich, den Film anzuschauen. So sind Leonardo DiCaprio, Josh Hamilton, Ed Westwick, Naomi Watts und Judi Dench mit von der Partie. J. Edgar startet am 19. Januar 2012 in den deutschen Kinos.
Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur: wie weit ist sie von der Innenstadt entfernt, und wie lange hat sie offen.
Mein Filmhighlight der Woche: Eine zweiteilige Dokumentation über einen der besten Regisseure unserer Zeit. Macht Lust, sich gleich die gesamte Woody Allen-Sammlung zu bestellen.
Buchempfehlung

Ich möchte einigen Menschen heute ein Buch des chinesischen Schriftstellers Liao Yiwu ans Herz legen. Es heißt “Für ein Lied und hundert Lieder” und ist beim S.Fischer Verlag in Deutschland erschienen. In China ist es natürlich verboten, der Schriftsteller selbst kann seit Mitte dieses Jahres nicht mehr in sein Heimatland zurückkehren, er lebt in Deutschland im Exil. Er beschreibt darin seine 4-jährige Haft in einem chinesischen Gefängnis. Verurteilt wurde er, weil er als naiver Poet 1989 nach dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz folgendes Gedicht auf Tonband aufgenommen hat:
“Schießt! Schießt! Auf die Alten, die Kinder, schießt auf die Frauen! Auf die Studenten, auf die Arbeiter, auf die Lehrer, schießt auf die Straßenhändler! Knallt sie ab! Knallt sie ab! … Liquidiert die Blume, den Wald, den Campus, die Liebe, die Gitarre, die zu reine Luft! Liquidiert die Gedanken, die Gut und Böse begreifen wollen! Knallt sie ab! Knallt sie ab! Stillt eure Sucht!”
Eine Empfehlung für all die, die immer noch denken, wirtschaftlicher Erfolg sei wichtiger als sämtliche Menschenrechte, die lieber die Augen verschließen, um die Handelsbeziehungen zu China nicht zu gefährden und die in dieses Land reisen, um Urlaub zu machen, ohne sich vorher über die dortigen Umstände zu informieren.
Kammerspiel

Ich glaube, eine der schwierigsten Aufgaben für einen Regisseur ist es, einen Film in einem einzigen Raum zu inszenieren. Denn dann, wenn sämtliche Ablenkung fehlt, stellt sich wirklich heraus, wer ein guter Regisseur ist und wer nicht. Am besten darin war Altmeister Alfred Hitchcock. “Das Fenster zum Hof”, “Cocktail für eine Leiche” oder “Bei Anruf Mord” sind alles Kultfilme, wo sich das Geschehen in einem einzigen Zimmer abspielt. Legendär sind aber auch Filme wie Sidney Lumets “Die 12 Geschworenen” oder Quentin Tarantinos “Reservoir Dogs”. Nun hat sich Regisseur Roman Polanski, der in letzter Zeit eher in der Tabloid-Press als im Kulturteil der Zeitung zu finden war, an so ein Werk gewagt und das preisgekrönte Theaterstück “Der Gott des Gemetzels” von Yasmina Reza verfilmt. Wobei so ein Wagnis natürlich um einiges vermindert wird, wenn man Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly als Hauptdarsteller hat.
Zwei Jugendliche haben sich geprügelt, dem einen fehlen danach zwei Schneidezähne. Aus diesem Grund besuchen die Eltern des “Täters” die Eltern des “Opfers”, um sich zu entschuldigen und einen weiteren zivilisierten Umgang miteinander sicherzustellen. Doch daraus wird nichts. Je mehr getrunken wird, desto mehr klaffen die unterschiedlichen Lebenseinstellungen und Weltanschauungen aufeinander und so offenbaren sich letztendlich die wahren Gesichter der vier Protagonisten. Skurrilerweise ist es dann auch gerade Penelope (Jodie Foster), die anfangs die Verfechterin des Altruismus und die moralische Instanz des Stückes darstellt und beispielsweise Bücher über den Bürgerkrieg in Darfur schreibt, aber letztendlich hysterisch weinend beweißt, dass dies alles nur eine Rolle ist und sie letztendlich die Erste wäre, die zu einem Gemetzel bereit ist, wenn ihre Integrität bedroht wird. Und so wird anfangs nett gesäuselt und zusammen Kuchen gegessen bis Nancy (Kate Winslet) sich im wahrsten Sinne des Wortes auskotzt – und zwar direkt über einem hochgeschätzten Fotoband Penelopes.
Claude Chabrol kritisierte die französische Bourgoisie, Roman Polanski hat diese Kritik nun nach New York ins Jahr 2011 versetzt. Auch wenn es schon etliche Filme gibt, die aufzeigen, wie sehr die bürgerliche Mittelschicht darauf bedacht ist, ihr Gesicht zu wahren und wie leicht es jedoch passieren kann, dass die Etikette schwindet und sich das wahre Ich präsentiert, ist “Gott des Gemetzels” keine Sekunde langweilig. Dies liegt mitunter daran, dass Polanski sich längentechnisch an die alte Hitchcock-Formel gehalten hat, die besagt, dass die Länge eines Films in einem direkten Verhältnis zum Fassungsvermögen der menschlichen Blase stehen solle. Und es liegt an einem hervorragend zynischen und misanthropischen Christoph Waltz, den man nach dieser Rolle selbst Ausrutscher wie “The Green Hornet” oder “Wasser für die Elefanten” verzeiht. Er ist der Einzige, der den Gott des Gemetzels als gegeben akzeptiert und jegliche Illusion über eine soziale und zivlisierte Welt verloren hat. Warum soll er sich über den kleinen Kampf von zwei Jugendlichen aufregen, wenn doch die ganze Welt da draußen ein Schlachtfeld ist? Und so sieht man vier Menschen, die eine Wohnung in Brooklyn zum Kriegsschauplatz machen und sich so lange bekämpfen, bis endgültig keiner von ihnen gewonnen hat.
Hätte C.G. Jung den Film gesehen – er könnte seine ganze Typologie neu verfassen.
5 Euro ins Phrasenschwein
Interessant ist das neue schön.
Donnerstag ist der neue Freitag.
Grau ist das neue Schwarz.
Ansehen!
In meinen Augen einer der bewegendsten Filme dieses Jahres und obwohl ich Susanne Biers Streifen “In einer besseren Welt” auch sehr gut fand, hätte er dann doch eher den Oscar für den besten fremdsprachigen Film 2011 verdient gehabt. Ein Film der offenbart, wie glücklich sich all die Menschen schätzen können, die in einem Land ohne Krieg leben. Und der auch die Geschichte eines wunderschönen Landes zeigt, das leider 20 Jahre lang von einem Bürgerkrieg heimgesucht wurde, bei dem es 90.000 Todesopfer, 115.000 Verletzte und 20.000 Vermisste gab und 800.000 Menschen ins Ausland geflohen sind. Unbedingt sehenswert!













